Es gibt vielerlei Möglichkeiten (geographisch, biologisch, juristisch, ökonomisch, kulturell ...) den Begriff „Wald“ zu definieren. Eine in der deutschen Forstwissenschaft verbreitete Definition bezeichnet „Wald als eine Pflanzenformation, die „im Wesentlichen aus Bäumen aufgebaut ist und eine so große Fläche bedeckt, dass sich darauf ein charakteristisches Waldklima entwickeln kann. (Burschel und Huss,1999)1

Nach den Ozeanen haben die Wälder auf unserer Erde den größten Einfluss auf unser globales Klima. Sie sind unverzichtbar für unseren globalen Stoffhaushalt, da Wälder die wichtigsten Sauerstoffproduzenten und gleichzeitig bedeutsame Kohlendioxidsenken sind.

Ob Laub-, Nadel- oder Mischwald. Der Wald stellt einen wichtigen großen Teil unserer Landschaft dar und ist ein einzigartiger Ort voller Leben und Vielfalt. Kaum ein Ort bietet so viele Möglichkeiten zum Spielen, Erforschen und Lernen. In jeder Etage des Waldes vom Boden bis zu den Spitzen der Kronen gibt es für Kinder Spannendes zu entdecken, denn der Wald besteht schließlich nicht nur aus Bäumen, sondern ist ein komplexes Ökosystem.

Dafür bieten unsere Module zum Thema „Wald“ Platz, Zeit und Material. Gemeinsam mit den jungen Naturforschern untersuchen wir Tiere im Waldboden, starten einen Erlebnisspaziergang oder lernen die einzelnen Stockwerke im Wald näher kennen. Dabei wird das Fachliche Wissen bei den Aktivitäten der Schüler unkompliziert und verständlich vermittelt und mit Hilfe von Arbeitsblättern, wie Tier- oder Baumsteckbriefen festgehalten.

 

 1Burschel, Peter und Huss, Jürgen: Grundriß des Waldbaus. Ein Leitfaden für Studium und Praxis. 2., neubearbeitete und erweiterte Auflage. Parey, Berlin. 1999. S. 1; weiterhin S. 39f

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