Vulkane – ein gewaltiges Naturschauspiel, denn Vulkanausbrüche zeugen von gewaltigen Kräften im Inneren unserer Erde. Nur an wenigen Orten liegen Schöpfung und Zerstörung so nah aneinander wie dort, wo das Innere der Erde an die Oberfläche tritt. Doch wenn rot glühende Lava aus der Erde austritt oder ein Vulkan riesige Wolken von Asche und Gas in die Luft speit, können ganze Landstriche begraben und im weiten Umkreis alles Leben vernichtet werden. Auf der anderen Seite bringen Sie auch Leben, da Vulkane mit die fruchtbarsten Böden auf unseren Planeten hervorbringen. Vulkane haben daher Menschen schon immer fasziniert.

Auch die Rhön wurde durch den Vulkanismus geprägt. Vor etwa 25 Millionen Jahren, als die afrikanische mit der europäisch-asiatischen Kontinentalplatte kollidierte, formten sich nicht nur die Alpen heraus, sondern die süddeutsche Großscholle wurde weiter nach Norden geschoben. Dieser Schub hob die Rhön heraus und machte sie so zum Mittelgebirge, gleichzeitig entstanden tiefe Risse, die als Förderkanäle für das Magma dienten und die über 200 Millionen Jahre alten Gesteine der Trias durchbrachen. Diese vulkanische Aktivität hielt bis vor 11 Millionen Jahre an. Überall in der Rhön kann man heute Spuren von dieser Aktivität finden.

Doch die Basaltsäulen und Überreste der verwitterten Vulkanschlote sind noch viel mehr als nur schön anzusehen. Bevor flüssiges Magma als Lava an die Oberfläche tritt und ein Vulkan ausbricht, müssen verschiedene Bedingungen erfüllt sein.

Wir möchten in vier verschiedenen Modulen mit den Schülern entdecken, wie ein Vulkan entsteht, wie er aussieht, warum er ausbricht und was dabei passiert. In spannenden Experimenten, bei interessanten Kurzfilmen und kreativen Bastelarbeiten lernen Kinder wichtige und eindrucksvolle Fakten rund um das Thema „Vulkane“. Bei einer gemeinsamen Wanderung in der Umgebung des Schullandheims können die Auswirkungen der ehemaligen vulkanischen Aktivitäten in der Rhön entdeckt und untersucht werden.

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