Was ist Steinzeit?

Als Steinzeit wird eine Epoche in der Erdgeschichte bezeichnet, welche vor 2,5 Millionen Jahren begann und vor ca. 4.000 Jahren endete. Man kann dieses lange Zeitalter in drei Abschnitte unterteilen:

Altsteinsteinzeit (ca. von 2.500.000 bis 9.500 vor Christus)

Mittelsteinzeit (ca. von 9.000 bis 5.500 vor Christus)

Jungsteinzeit (ca. von 5.500 bis 2.200 vor Christus)

 

Vor 2,5 Millionen Jahren gelang es dem homo rudolfensis einfache Steinwerkzeuge herzustellen und er brachte so den Stein für die Entwicklung der Menschheit ins Rollen. Mit diesen einfachen Werkzeugen konnte man zum Beispiel auf die Jagd gehen und anschließend das Fleisch von den Knochen des Tieres lösen oder man verwendete bearbeitete Steine zum Öffnen von Nüssen.

Auch die Erfindung des Feuers brachte viele Vorteile mit sich. Nachts konnte man sich im Dunkeln besser zurecht finden, aber auch Tiere vom Lagern fernhalten. Die Wärme des Feuers machte auch kältere Gegenden bewohnbar und lehrte die Steinzeitmenschen das Kochen.

Als Nahrung diente alles was man entweder jagen oder sammeln konnte wie Nüsse, Beeren, Pflanzen, Samen, Plize, Fleisch, Eier, Insekten, Weichtiere und Honig. Milch stand zu dieser Zeit nicht zur Verfügung, ebenso wenig wie Zuchtformen von Obst, Gemüse und Getreide.

Auch heute gibt es diese Form der Ernährung noch. Sie wird als Paleo-Diät bezeichnet und begründet sich darin, dass die Gene der Menschen sich nicht verändert haben und so noch der damaligen Ernährungsweise angepasst sind.

Bei uns lernen die Schülerinnen und Schüler etwas über die Kultur und Tradition der früheren Menschen, stellen Lederbeutel her und nehmen die Natur selbst als Lebensraum wahr.

 

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