Mein Vater Erklärt Mir Jeden Sonntag Unseren Nachthimmel

(unsere Neun Planeten)

Die berühmte Eselsbrücke, um sich die acht Planeten unseres Sonnensystems in der richtigen Reihefolge zu merken.

Merkur – Venus – Erde – Mars – Jupiter – Saturn – Uranus – Neptun

( Neptun – Pluto)

Der Sternenhimmel hat uns Menschen schon immer fasziniert.

Schon seit dem 6. Jahrhundert vor Christus fanden viele Gelehrten heraus, dass die Erde eine Kugel ist. Über eine andere Frage jedoch wurde bis ins späte Mittelalter gestritten. Es ging um den Aufbau des Weltraums und die Bahnen der Planeten.

Schon der griechischen Astronom Aristarch(os) von Samos (* um 310 v. Chr.; † um 230 v. Chr.) entwickelte die Theorie, dass die Sonne im Mittelpunkt steht und die Planeten sich um diese bewegen. Jedoch konnte er sich damit nicht durchsetzten, da viele glaubten die Erde sei das Wichtigste im Universum, sodass sie im Mittelpunkt stehen muss. Die Sonne und die anderen Planeten würden um sie kreisen. Entwickelt wurde diese Theorie vor allem von Claudius Ptolemaeus (um 100 bis 160). Lange war dies auch die Sichtweise der katholischen Kirche.

Erst Nikolaus Kopernikus (1473 bis 1543) stellte das geozentrischen Weltbild wieder in Frage und beschrieb das heliozentrische Weltbild, gemäß dem sich die Erde um die eigene Achse dreht und sich zudem wie die anderen Planeten um die Sonne bewegt. Johannes Kepler (1571-1630) entdeckte dann zu Beginn des 17. Jahrhunderts auch die Gesetzmäßigkeiten, nach denen sich die Planeten in Ellipsen um die Sonne bewegen.

Im Schullandheim Bauersberg lernen die Schüler mit Hilfe von Planetenmodellen und Arbeitsblättern den Aufbau unseres Sonnensystem genau kennen. Sie erforschen die acht Planeten von Merkur bis Neptun und erkunden deren Bahnen um die Sonne.

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